Samstagmorgen fand im Luftraum um Giengen herum eine ganz besondere Aktion statt: der gemeinsame Sunriseflug 2017 des FSV Gerstetten und der Fliegergruppe Giengen/Brenz. Nachdem, wetterbedingt, eine kurzfristige Vorverlegung um einen Tag notwendig geworden war, trafen heute Morgen, zu einer mehr als christlichen Uhrzeit, die Crews und fleißigen Helfer auf den beiden Flugplätzen ein. In Giengen waren 3 Motorflugzeuge, 2 Ultraleicht und 3 Segelflugzeuge, in Gerstetten 1 Motorflugzeug und 1 Motorsegler am Start, was dann schließlich 10 teilnehmende Flugzeuge bedeutete. Leider konnten die Ballone des Ballonsportclub Hellenstein e.V. aus Heidenheim, die Super Dimona aus Weißenhorn und die Cessna 172 des weit über die Grenzen des Schwabenländle bekannten General and Business Aviation Fotografen Marc Ulm aus Donauwörth kurzfristig nicht teilnehmen. Zunächst hatte die Wettervorhersage auch für Samstagmorgen viel Bewölkung und wenig Chancen auf Sonne prognostiziert. Doch allen Unkenrufen zum Trotz setzten die Veranstalter auf volles Risiko und wurden belohnt: versteckte sich der rotglühende Feuerball zum Sonnenaufgang noch charmant hinter einer mittelhohen Wolkenschicht, war wenige Minuten später das Naturschauspiel perfekt und alle Teilnehmer wurden für das frühe Aufstehen entschädigt.

Blick aus unserem Arcus T während des Sunrisefluges 2017
Allein die Giengener Maschinen konnten 20 Flugbewegungen und eine Gesamtflugzeit von rund 7,5 Stunden verzeichnen. Zum Abschluss saßen alle Teilnehmer bei frischen Pfannkuchen und koffeinhaltigen Heißgetränken in der Gaststätte auf der Irpfel zusammen.

Artikel und Foto: Simon Kohn

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